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Ratgeber

Auffahrunfall

Nach einem Auffahrunfall zählen Heck, Front und die Stellung der Fahrzeuge. So fotografierst du den Schaden sinnvoll.

Beim Auffahrunfall sitzt der sichtbare Schaden oft am Heck des Vordermanns und an der Front des auffahrenden Fahrzeugs. Genau dort solltest du genau hinsehen: Stoßfänger, Klappe oder Haube, Scheinwerfer, Sensoren, Spaltmaße. Ein kleiner Riss kann eine Halterung dahinter verdecken. Das siehst du auf einem einzelnen Foto selten.

Welche Bilder tragen

Mach eine Aufnahme jedes Fahrzeugs von hinten und von vorn, dazu eine Nahaufnahme der Auftreffstelle und ein Bild, das beide Wagen im Zusammenhang zeigt, solange sie noch so stehen. Wenn einer schon weggefahren ist, fotografiere zumindest die Endposition deines eigenen Fahrzeugs und den Fahrbahnbezug, soweit das sicher ist.

Kennzeichen dürfen auf deinen Bildern für die Meldung sichtbar sein. Sie gehören in die Akte, nicht in eine öffentliche Bewertung und nicht in Analyse-Tools.

Einordnung statt Bauchgefühl

Ob der Anstoß nur Lack ist oder mehr, lässt sich aus der Ferne nicht seriös mit einem Satz beantworten. Die erste Einschätzung nutzt genau diese Bilder. Ein vollständiges Gutachten kommt nur dann, wenn der Schaden diesen Schritt braucht.

Den allgemeinen Ablauf findest du unter Was tun nach einem Unfall?. Die Bildfolge steht in Schaden fotografieren.

Dein Schaden, nicht ein Beispiel.

Lade die Fotos hoch. Wir sagen dir, welcher nächste Schritt passt.

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